Website mit KI erstellen lassen: Was ändert das am Preis?
Mit KI erstelltFür denselben Preis steckt heute mehr in einer Website: eine Struktur, die von Anfang an auf Auffindbarkeit einzahlt, Texte, die diese Struktur tragen, und mehr Freiheit in der technischen Umsetzung. Der Aufwand verschwindet nicht. Er verschiebt sich vom Produzieren zum Prüfen, Abstimmen und Entscheiden.
Grundlage dieses Beitrags sind die Erfahrungen aus zwölf Jahren Agenturarbeit mit Festpreisen in der Schweiz, die Sabine bei EsWirkt! begleitet hat. Das Festpreismodell entstand bereits 2008 in Deutschland. Stand: September 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Preis sinkt nicht, weil KI im Spiel ist. Was wächst, ist der Leistungsumfang: Struktur, Texte und Auffindbarkeit sind heute im Paket, statt gegen Aufpreis oder gar nicht.
- KI übernimmt Struktur, Vorarbeit und technische Umsetzung. Die Gestaltung und die Entscheidungen bleiben beim Menschen.
- Gestalterisch ist mehr möglich als früher: eigene Bildwelten und wiederkehrende Elemente, die vorher am Stundenaufwand scheiterten.
- Eine Website braucht weiterhin mehrere Wochen. Der Engpass liegt in der Rückmeldung, nicht in der Produktion.
- Auch die Agentur spart keine Zeit. Der Aufwand wandert vom Bauen zum Prüfen und Abstimmen.
- Nach unserer Erfahrung trägt ein Allrounder bei rund 70 Prozent der Standardanforderungen kleinerer Betriebe das ganze Projekt.
Was ändert KI am Preis einer Website?
Der Preis richtet sich weiterhin nach Umfang und Aufwand, nicht nach dem eingesetzten Werkzeug. Verändert hat sich, was für diesen Preis entsteht. In einem Standardpaket waren Dinge früher schlicht nicht drin, die heute selbstverständlich dazugehören.
Am Beispiel einer Website lässt sich das gut zeigen. Während die Seite gebaut wird, entstehen Aufbau und Gliederung von Anfang an so, dass sie auf Auffindbarkeit einzahlen: bei Google und ebenso in den KI-Antworten. Texte werden nicht als Platzhalter eingesetzt, sondern passend zur Struktur geschrieben. Früher war das Handarbeit gegen Aufpreis, oder es fiel weg.
Wie stark die KI-Antworten inzwischen genutzt werden, zeigt eine Angabe von Google selbst: Im Mai 2026 nannte das Unternehmen für seine AI Overviews über 2,5 Milliarden Nutzerinnen und Nutzer pro Monat.
Dazu kommt technische Freiheit. Eine Website muss heute nicht mehr zwingend in ein vorhandenes System gepresst werden, nur weil es das System gibt. Wo es passt, entsteht eine schlanke, aktuelle Umsetzung, die genau das kann, was der Betrieb braucht.
Was ist gestalterisch möglich, was früher am Budget scheiterte?
Eigene Bildwelten, wiederkehrende Figuren, ein durchgehender Look über Website und Werbemittel: Solche Ideen scheiterten früher am Stundenaufwand und sind heute machbar. Was sich nicht geändert hat, ist die Voraussetzung. Es braucht die Idee und jemanden, der sie umsetzen und über Jahre weiterführen kann.
Wie das aussieht, zeigt ein Beispiel aus der laufenden Betreuung. Für einen Schraubenhersteller aus der Bodenseeregion, den EsWirkt! seit 2020 begleitet, entstand vor rund zwei Jahren aus einem einfachen Stockfoto eine eigene Figur. Mit KI wurde sie Schritt für Schritt weiterentwickelt. Heute trägt sie die Bannerwerbung, taucht auf der Website auf und wird zu Feiertagen und Neueröffnungen abgewandelt. Aus einem Einfall ist ein Stück Markenkern geworden. Der Preis für den Kunden ist derselbe geblieben.
Ohne KI wäre jede Abwandlung ein eigener Gestaltungsauftrag gewesen, und die meisten davon hätte kein Budget getragen. Die Figur selbst kam trotzdem nicht aus dem Werkzeug. Jemand musste auf die Idee kommen, sie über Jahre weiterdenken und bei jeder Abwandlung entscheiden, ob sie noch zum Betrieb passt.
Welche Teile einer Website kann KI übernehmen, und welche nicht?
KI übernimmt Struktur und Vorarbeit: Seitenaufbau, Gliederung, erste Textfassungen, technische Umsetzung, Grundlagen für die Auffindbarkeit. Beim Menschen bleiben die Entscheidungen. Wie sich ein Betrieb anfühlen soll, welcher Ton zu ihm passt, was weggelassen gehört: Das lässt sich nicht auslagern.
Der Grund dafür zeigt sich in der Praxis. Ohne eigene Vorgaben entsteht schnell etwas, das solide aussieht und genauso bei zehn anderen Betrieben stehen könnte. Bis zu einem gewissen Punkt ist das völlig in Ordnung und spart viel Zeit. Damit eine Website den Betrieb widerspiegelt, muss jemand die persönliche Note hineinbringen.
Dazu kommt ein Arbeitsschritt, den von aussen niemand sieht. Jedes Ergebnis wird gegengelesen und geprüft, bevor es beim Kunden landet. Aussagen werden nachgeschlagen, Zahlen kontrolliert, Formulierungen verworfen. Ein Werkzeug liefert schnell etwas Plausibles, und plausibel ist nicht dasselbe wie richtig.
Bei Texten zeigt sich das besonders deutlich. Die wenigsten Kunden liefern ihre Texte selbst, und häufig ist ein gutes Briefing sogar hilfreicher als fertige Absätze. Erst beim Bauen zeigt sich, an welcher Stelle überhaupt Text gebraucht wird und wie lang er sein darf. Eine persönliche Note lohnt sich vor allem dort, wo eine Seite sonst beliebig würde.

Wird eine Website mit KI schneller fertig?
Teilweise. Eine typische Website für ein kleineres Unternehmen braucht weiterhin mehrere Wochen. Schneller geworden ist die Struktur: Aufbau, Gliederung und erste Fassungen stehen früher.
Der Engpass sitzt bei der Rückmeldung. Wie lange ein Projekt dauert, hängt zur Hälfte am Kunden: Kommen Antworten innert ein bis drei Werktagen, geht es zügig voran. Vergehen zwischen zwei Korrekturstufen jeweils zwei Wochen, verschiebt sich der Abschluss entsprechend. Kein Werkzeug ändert daran etwas.
Bei EsWirkt! liegt die Website vor dem Livegang zum Anschauen auf dem eigenen Server. Der Kunde sieht sie in Ruhe an und meldet zurück, was ihm auffällt. Drei Korrekturstufen reichen bei praktisch allen Projekten, eine vierte ist im Festpreis meist noch enthalten. Was hilft, ist eine entscheidungsfreudige Ansprechperson auf Kundenseite. Wenn sich zehn Leute jede Runde ansehen, kommen zehn Meinungen zusammen, und irgendwann verkopft sich ein Projekt, statt besser zu werden. Ob dein Vorhaben in diesen Rahmen passt, lässt sich schnell klären: Schilder die Ausgangslage, und du bekommst innert zwei Arbeitstagen eine ehrliche Einschätzung.
Warum kostet Gestaltung Geld, wenn KI sie doch übernimmt?
Weil das Werkzeug den Teil übernimmt, der auf Bekanntem aufbaut, und der andere Teil übrig bleibt. Der sichtbare Anteil ist klein: eine Seite, ein Entwurf, ein fertiges Bild. Der unsichtbare Anteil ist die Arbeit davor, also verstehen, verwerfen, abstimmen, entscheiden. Genau dieser Anteil wird selten mitgerechnet.
Ein Vergleich macht das greifbar. Wenn ein Sanitär vier Stunden an einer Leitung arbeitet, stellt er eine Rechnung, und niemand sagt ihm, das habe er doch in fünf Minuten gemacht. Bei Gestaltung passiert genau das regelmässig. Durch die vielen Kanäle und Werkzeuge ist Design zu einer Art Massenware geworden, und KI verstärkt diesen Eindruck zusätzlich.
Das Ergebnis lässt sich trotzdem nachrechnen. Ein Betrieb, der Website, Struktur und Auffindbarkeit aus einer Hand bekommt, spart nicht am Stundensatz, sondern an Abstimmungsschlaufen. Nach unserer Erfahrung geht bei getrennt vergebenen Teilaufgaben Zeit für Übergaben und Rückfragen verloren.
Spart KI der Agentur Zeit?
Nicht so, wie es zunächst aussieht. Der Aufwand verschwindet nicht, er wechselt die Form. Weniger Zeit geht ins Bauen, deutlich mehr in Qualitätskontrolle, Rückfragen und Abstimmung — intern wie mit dem Kunden.
Am Anfang ist die Begeisterung gross, und sie ist berechtigt: In kurzer Zeit entsteht viel. Beim Bauen einer Website heisst das aber auch, dass jemand prüfen muss, ob die Struktur wirklich sitzt, ob die Umsetzung sauber läuft, ob die Inhalte stimmen. Dazu kommen Runden mit dem Kunden und interne Abstimmung, bis das Ergebnis passt.
Der Output ist grösser geworden. Der Zeitaufwand ist geblieben. Und genau darin liegt die Antwort auf die Preisfrage: Weil die Arbeit nicht verschwunden ist, sondern nur anders aussieht, verschwindet auch der Preis nicht.
Für wen EsWirkt! nicht der richtige Anbieter ist
Zwei Fälle passen nicht, und beide haben nichts mit dem Werkzeug zu tun.
Der erste Fall betrifft Websites, hinter denen viel Technik steckt: eigene Anwendungen, Buchungssysteme, Anbindungen an andere Programme. Kleinere Programmieraufgaben rund um eine Website gehören dazu und werden erledigt. Wird die Technik jedoch zur Hauptsache, liegt das ausserhalb der Kernkompetenz, und ein darauf spezialisiertes Team liefert das bessere Ergebnis.
Der zweite Fall betrifft grosse Organisationen mit vielen Beteiligten, festen Präsentationsrunden und regelmässigen Terminen vor Ort. Das Kernteam besteht aus zwei Personen, bei Überhängen kommen Freelancer dazu. Wer diesen Rahmen braucht, ist bei einer grösseren Agentur gut aufgehoben, und das ist völlig in Ordnung.
Für wen ist eine kleine Agentur die richtige Wahl?
Für Startbetriebe, Kleinunternehmen und mittelständische Betriebe, die kurze Wege wollen: eine feste Ansprechperson, wenige Termine, schnelle Entscheidungen. Nach unserer Erfahrung trägt ein Allrounder bei rund 70 Prozent der Standardanforderungen dieser Betriebe das ganze Projekt, oft besser, weil themenübergreifend gearbeitet wird.

Der Vorteil liegt im Zusammenhang. Wer Website, Gestaltung und Auffindbarkeit aus einer Hand macht, kennt den Betrieb und muss den Stand nicht bei jedem Schritt intern weiterreichen. Entscheidungen fallen im Gespräch statt in einer Abstimmungsrunde.
Dazu kommt die Arbeitsweise: pragmatisch, mit aktuellen Werkzeugen, einer ehrlichen Einschätzung und einem fairen Miteinander auf Augenhöhe. Wer den unternehmerischen Handschlag schätzt, findet hier die passende Grösse.
Websites aus einer Hand bei EsWirkt!
EsWirkt! aus Neukirch TG baut und betreut Websites für kleine und mittlere Betriebe in der Deutschschweiz, von der Gestaltung über Struktur und Texte bis zur Auffindbarkeit, mit einer festen Ansprechperson und überwiegend digital.
Häufige Fragen
Was habe ich als Kunde davon, dass ihr mit KI arbeitet?
Für denselben Preis steckt mehr in der Website: eine Struktur, die auf Auffindbarkeit einzahlt, dazu passende Texte und mehr Freiheit in der technischen Umsetzung. Vieles davon war in einem Standardpaket früher nicht enthalten oder wurde gegen Aufpreis von Hand gemacht.
Baut ihr Websites vollständig mit KI?
Nicht vollständig, aber KI übernimmt einen grossen Teil. Wo ein Werkzeug mehr ermöglicht als früher, wäre es unwirtschaftlich, darauf zu verzichten. Die Gestaltung, die Entscheidungen und die Prüfung bleiben beim Menschen: Ergebnisse werden gegengelesen und Inhalte kontrolliert, bevor etwas beim Kunden landet.
Wird eine Website mit KI billiger?
Nein, der Preis richtet sich nach Umfang und Aufwand. Der Aufwand ist nicht verschwunden, sondern hat die Form gewechselt: weniger Zeit fürs Bauen, deutlich mehr für Prüfung und Abstimmung. Was sich ändert, ist der Leistungsumfang zum gleichen Preis.
Wie viele Korrekturrunden sind enthalten?
Drei Korrekturstufen reichen bei praktisch allen Projekten, eine vierte ist im Festpreis meist noch enthalten. Hilfreich ist eine entscheidungsfreudige Ansprechperson. Sehen sich zehn Leute jede Runde an, kommen zehn Meinungen zusammen, und das Ergebnis wird selten besser.
Wie lange dauert eine Website?
Mehrere Wochen, je nach Umfang. Die Geschwindigkeit hängt zur Hälfte am Kunden: Kommen Rückmeldungen innert ein bis drei Werktagen, geht es zügig. Bei längeren Rückmeldezeiten verschiebt sich der Abschluss entsprechend, unabhängig vom eingesetzten Werkzeug.
Quellen
- Alphabet: Angabe von CEO Sundar Pichai zur Nutzung der Google AI Overviews, Stand Mai 2026, berichtet von CNBC, abgerufen am 07.09.2026 — https://www.cnbc.com/video/2026/05/19/google-ceo-pichai-ai-overviews-now-has-over-2-point-5-billion-monthly-users.html
Über die Autorin: Sabine ist Teil von EsWirkt! aus Neukirch TG. Ihr Schwerpunkt liegt auf Marketing und Vertrieb: Sie kommt aus dem Direktvertrieb, war in der Callcenter- und E-Commerce-Leitung tätig und hat Existenzgründer zu Marketing und Vertrieb beraten, bevor sie sich 2014 in der Schweiz selbstständig gemacht hat.
Dieser Beitrag wurde mit KI bearbeitet.

