Logo erstellen lassen: Wie lange dauert es, wie ist der Ablauf?
Mit KI erstelltZwei bis drei Wochen dauert ein Logo bei EsWirkt! vom Startgespräch bis zur fertigen Datei — vorausgesetzt, Rückmeldungen kommen innert ein bis drei Werktagen. Drei Korrekturstufen reichen bei praktisch allen Projekten. Die Dauer hängt damit zur Hälfte am Kunden, nicht am Gestalter.
Grundlage dieses Beitrags sind die Erfahrungen aus zwölf Jahren Agenturarbeit mit Festpreisen in der Schweiz, die Sabine bei EsWirkt! begleitet hat. Stand: September 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Zwei bis drei Wochen vom Start bis zur fertigen Datei, bei zügiger Rückmeldung.
- Drei Korrekturstufen reichen bei praktisch allen Projekten; eine vierte ist im Festpreis meist noch enthalten.
- Fünf bis acht Entwürfe kommen zur ersten Vorlage, bei schwierigen Briefings auch nur vier gute.
- Der Engpass ist die Rückmeldung, nicht die Gestaltung.
- Je mehr Leute mitentscheiden, desto länger dauert es. Mehr Runden sind möglich, führen aber selten zu einem besseren Ergebnis.
Wie lange dauert ein Logo?
Zwei bis drei Wochen, gerechnet vom Startgespräch bis zur fertigen Datei. Diese Spanne gilt, wenn Rückmeldungen innert ein bis drei Werktagen kommen. Vergehen zwischen zwei Korrekturstufen jeweils zwei Wochen, verschiebt sich der Abschluss entsprechend nach hinten.
Die Dauer ist eine Fifty-fifty-Sache. Das unterschätzen die meisten. Wer schnell antwortet, hat sein Logo schnell. Wer viel um die Ohren hat und erst nach zehn Tagen dazukommt, wartet entsprechend länger — und das ist völlig in Ordnung, es sollte nur vorher klar sein.
Wenn es eilt, geht auch das. Dann muss die Mitarbeit allerdings mithalten: schnelle Antworten, klare Entscheidungen, keine langen Abstimmungsschleifen im eigenen Haus.
Warum gehen die Angaben im Netz so weit auseinander?
Weil hinter dem Wort «Logo» ganz verschiedene Vorgehen stecken. Von wenigen Stunden bis zu mehreren Wochen ist alles zu finden, und beide Angaben können stimmen — sie beschreiben nur nicht dasselbe.
Vier Modelle sind üblich, und sie unterscheiden sich vor allem darin, wie viel davor passiert:
- Generator oder Vorlage: Du wählst selbst aus vorgefertigten Formen. Ergebnis in Minuten, ohne Gespräch, ohne Anpassung an den Betrieb.
- Marktplatz: Du bestellst, jemand liefert Entwürfe. Schnell, günstig, meist ohne Rückfragen zu deinem Geschäft.
- Wettbewerbsplattform: Mehrere Gestalter reichen Vorschläge ein, du wählst einen aus. Viel Auswahl, wenig Auseinandersetzung mit dem Betrieb.
- Gestalter oder Agentur mit Prozess: Briefing, Entwürfe, Korrekturstufen, Reinzeichnung. Dauert länger, weil das Verstehen dazugehört.
Vergleiche also zuerst das Modell, dann die Dauer. Die Zeitangaben aus dem ersten Modell auf das vierte anzuwenden führt zu Enttäuschung, und umgekehrt zu Erstaunen über den Preis. Es lohnt sich also, beim Vergleichen zuerst zu klären, welches Modell gemeint ist.
Wie viele Entwürfe bekommst du zu sehen?
Fünf bis acht Entwürfe kommen bei EsWirkt! zur ersten Vorlage, als PDF zum Anschauen in Ruhe. Bei schwierigen Briefings werden es manchmal nur vier — dafür vier, die wirklich tragen. Gelegentlich sind es mehr, weil im Arbeiten noch eine Richtung auftaucht, die es wert ist, gezeigt zu werden.
Davor steht immer ein Gespräch. Bei EsWirkt! in Neukirch TG beginnt jedes Logoprojekt damit. Wer der Betrieb ist, für wen er arbeitet, wo er hin will, was gefällt und was gar nicht geht: Das wird geklärt, bevor der erste Strich entsteht. Auch eigene Vorstellungen und Wunschfarben gehören dorthin — sie fliessen ein, statt später in einer Korrekturrunde aufzutauchen. Und weil ein Logo später das ganze Corporate Design trägt, wird gleich mitgedacht, wie Farben und Formen auf Website, Drucksachen und Beschriftung weiterlaufen.
Genau deshalb liegt die erste Vorlage meist schon nah dran. Was danach kommt, ist Feinschliff, nicht die Suche nach einer völlig neuen Richtung. Aus der gewählten Fassung wird eine, die in allen Grössen funktioniert, in Schwarzweiss lesbar bleibt und auf einem Kugelschreiber genauso arbeitet wie auf einer Fahrzeugbeschriftung. Was sonst noch zum Auftritt gehört, steht im Beitrag Corporate Design für KMU.
Mehr Entwürfe sind nicht automatisch besser. Zwanzig Vorschläge erzeugen vor allem Ratlosigkeit, und die Auswahl dauert dann länger als die Gestaltung.
Wie viele Korrekturrunden braucht es in der Praxis?
Drei Korrekturstufen reichen bei EsWirkt! in praktisch allen Projekten. Eine vierte ist im Festpreis meist noch enthalten, weil sich sonst über jede Kleinigkeit verhandeln liesse. Wie andere Anbieter das handhaben, ist von aussen nicht zu beurteilen — die Zahl stammt aus der eigenen Praxis.
Dass drei Runden genügen, liegt am Gespräch davor. Wer vorher weiss, wie ein Betrieb tickt und was ihm wichtig ist, trifft früher die richtige Richtung. Korrekturrunden ersetzen kein Briefing, sie schleifen ein Ergebnis nach.
Eine Korrekturstufe ist kein einzelner Wunsch, sondern eine gesammelte Rückmeldung: alles, was auffällt, auf einmal. Zwölf einzelne Mails über drei Tage sind für beide Seiten anstrengender als eine Liste, und das Ergebnis wird davon nicht besser.
Was passiert, wenn es mehr Runden werden?
Dann geht es weiter, und das ist kein Problem. Wer noch mehr sehen oder mehr anpassen möchte, bekommt das — der Umfang wird dann individuell vereinbart. Genau dafür gibt es eine feste Ansprechperson, statt eines Bestellvorgangs, nach dem niemand mehr zuständig ist. Ohne eine kalkulierbare Grenze wäre allerdings kein Festpreis möglich, und Festpreise gibt es bei EsWirkt! seit 2008.
Ein Hinweis aus der Erfahrung gehört trotzdem dazu. Ab einer gewissen Zahl an Durchgängen verkopft sich ein Projekt: Man sieht das Logo nicht mehr, sondern nur noch die Entscheidung darüber. Details werden verschoben, zurückgeschoben und wieder verschoben, und am Ende landet man oft nahe bei einem frühen Entwurf.
Meist liegt es gar nicht am Entwurf, sondern an der Zahl der Beteiligten. Wer zehn Leute fragt, bekommt zehn Meinungen, und alle sind ehrlich gemeint. Wer eine entscheidungsfreudige Ansprechperson benennt, ist schneller fertig und meist zufriedener mit dem Ergebnis.

Welche Dateien bekommst du am Ende?
Ein fertiges Logo besteht nicht aus einem Bild, sondern aus einem Satz Dateien. Wichtig ist vor allem eine Vektordatei, etwa EPS oder SVG: Sie lässt sich beliebig vergrössern, ohne unscharf zu werden, und wird für Druck, Beschriftung und Stickerei gebraucht. Dazu kommen Fassungen fürs Web und eine Variante in Schwarzweiss.
Zwei Punkte solltest du deshalb vor jeder Beauftragung klären, unabhängig davon, für welchen Weg du dich entscheidest: Welche Dateien bekomme ich, und welche Rechte habe ich daran? Wer sein Logo später schützen lassen oder ohne Rückfrage weiterverwenden will, braucht beides schriftlich. Nur eine Bilddatei in Bildschirmauflösung reicht dafür nicht.
Bei EsWirkt! ist das Teil des Festpreises: Mit der bezahlten Rechnung gehen die Vektordateien und die vollen Nutzungsrechte an den Betrieb über. Das Logo gehört dann dir, und du kannst damit arbeiten, wie du möchtest. Alles andere ergibt bei einem Logo auch wenig Sinn — es soll ja über Jahre überall auftauchen.
Bei generierten Logos lohnt ein Blick auf die Eigenständigkeit. Automatisch erzeugte Entwürfe greifen auf ähnliche Formen und Bausteine zurück, und es kann vorkommen, dass ein Ergebnis anderen stark ähnelt. Für einen Betrieb, der über Jahre wiedererkannt werden will, ist das ein Risiko, das sich vorher prüfen lässt.
Was kannst du tun, damit es schneller geht?
Drei Dinge, die mehr bewirken als jede Terminmahnung:
- Eine Person entscheidet. Rückmeldungen laufen bei ihr zusammen, statt einzeln einzutrudeln.
- Rückmeldungen sammeln. Alles, was auffällt, in einer Nachricht statt in fünf.
- Sagen, was stört — die Lösung darf offen bleiben. «Wirkt mir zu streng» führt oft weiter als eine fertige Anweisung. Konkrete Wünsche sind natürlich trotzdem willkommen: Wenn dein Blau dabei sein soll, sag es einfach. Am besten beides — der Wunsch und der Grund dahinter.
Überleg dir vorab, wo das Logo überall auftauchen soll: Website, Fahrzeug, Arbeitskleidung, Stempel, Beschriftung. Das beeinflusst die Gestaltung früh und erspart eine Runde später. Was ein Startbetrieb sonst noch braucht, steht unter Marketing für Gründer.
Ob dein Vorhaben in zwei bis drei Wochen machbar ist, hängt am Umfang und an deinem Terminplan. Schilder kurz deine Ausgangslage, und du bekommst innert zwei Arbeitstagen eine ehrliche Einschätzung dazu.
Passt EsWirkt! zu deinem Logoprojekt?
Gut aufgehoben sind Startbetriebe, Kleinunternehmen und mittelständische Betriebe, die ein Logo brauchen, das zu ihnen passt und im Alltag funktioniert: kurze Wege, eine feste Ansprechperson, ein Preis, der vorher feststeht. Für zwei andere Ausgangslagen gibt es passendere Wege, und die sollte man kennen.
Ebenso häufig geht es gar nicht um ein erstes Logo, sondern um ein Redesign. Der Betrieb hat sich verändert, das Zeichen ist in die Jahre gekommen, oder es funktioniert digital nicht mehr. Dabei wird meist nicht alles über Bord geworfen, sondern das Bestehende so weiterentwickelt, dass Stammkunden den Betrieb wiedererkennen.
Bei hochspezialisierter Markenentwicklung ist ein anderes Team im Vorteil. Wer Markenarchitektur über mehrere Produktlinien, Namensfindung mit rechtlicher Prüfung und Positionierungsstudien braucht, ist dort besser aufgehoben — mit entsprechenden Budgets und Abläufen. Das ist keine Frage des Könnens, sondern der Ausrichtung.
Und wenn ausschliesslich der Preis zählt, sind Generator oder Marktplatz die ehrlichere Antwort. Sie kosten wenig und liefern schnell, dafür ohne Auseinandersetzung mit dem Betrieb. Für einen Auftritt, der ein paar Wochen halten soll, kann das genau richtig sein.
Logo und Auftritt bei EsWirkt!
EsWirkt! aus Neukirch TG gestaltet Logos und Corporate Design für kleine und mittlere Betriebe in der Deutschschweiz, zum Festpreis und mit einer festen Ansprechperson. Erzähl uns kurz, was du vorhast — du bekommst innert zwei Arbeitstagen eine Rückmeldung mit Einschätzung und Preis. Mehr zur Leistung unter Logo & Branding.
Häufige Fragen
Wie lange dauert ein Logo bei EsWirkt!?
Zwei bis drei Wochen vom Startgespräch bis zur fertigen Datei, wenn Rückmeldungen innert ein bis drei Werktagen kommen. Bei längeren Rückmeldezeiten verschiebt sich der Abschluss entsprechend. Die Dauer hängt zur Hälfte am Kunden.
Wie viele Korrekturrunden sind enthalten?
Drei Korrekturstufen reichen bei praktisch allen Projekten, eine vierte ist im Festpreis meist noch enthalten. Deutlich mehr Runden werden separat vereinbart, weil sonst kein Festpreis kalkulierbar wäre.
Wie viele Entwürfe sehe ich?
Fünf bis acht Entwürfe zur ersten Vorlage, als PDF. Bei schwierigen Briefings können es vier sein, dafür vier tragfähige. Danach wird die gewählte Richtung vertieft, statt immer neue Richtungen zu zeigen.
Kann es auch schneller gehen?
Ja, wenn die Mitarbeit mithält: schnelle Antworten, eine entscheidungsfreudige Ansprechperson, wenige Abstimmungsrunden im eigenen Haus. Ohne diese Voraussetzungen bringt ein Express-Wunsch wenig, weil der Engpass nicht in der Gestaltung liegt.
Welche Dateien bekomme ich am Ende, und gehört mir das Logo dann?
Einen Satz Dateien statt eines einzelnen Bildes: eine Vektordatei für Druck und Beschriftung, Fassungen fürs Web und eine Variante in Schwarzweiss. Bei EsWirkt! gehen die Vektordateien und die vollen Nutzungsrechte mit der bezahlten Rechnung an den Betrieb über. Bei anderen Anbietern lohnt es sich, beides vorab zu klären.
Was brauche ich für das erste Gespräch?
Wenig. Wer du bist, für wen du arbeitest, was dir gefällt und was nicht, und wo das Logo überall auftauchen soll. Fertige Vorstellungen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Über die Autorin: Sabine ist Teil von EsWirkt! aus Neukirch TG. Ihr Schwerpunkt liegt auf Marketing und Vertrieb: Sie kommt aus dem Direktvertrieb, war in der Callcenter- und E-Commerce-Leitung tätig und hat Existenzgründer zu Marketing und Vertrieb beraten, bevor sie sich 2014 in der Schweiz selbstständig gemacht hat.

